Was ist digitale Transformation, Digitalisierung und Digitalisierung?

Wer ist auch verwirrt von den Begriffen Digitalisierung, Digitalisierung und digitale Transformation? Hände hoch! so-geht.digital Zumindest war ich es. Das ist sicher, weil die Leute diese Begriffe als Synonyme verwenden oder sie mischen.
Im Folgenden erläutern wir die drei Begriffe und ihre Beziehung zu digitalen Technologien wie API (Application Programming Interface).

Was ist Digitalisierung?

Digitalisierung bezieht sich auf die Erstellung einer digitalen Darstellung physischer Objekte. Zum Beispiel scannen wir ein Papierdokument und speichern es als digitales Dokument (z. B. PDF). Mit anderen Worten, bei der Digitalisierung geht es darum, etwas Nicht-Digitales in eine digitale Darstellung oder ein Artefakt umzuwandeln. Computersysteme können es dann für verschiedene Anwendungsfälle verwenden.
Eine API wird nicht digitalisiert. Eine API kann jedoch die Rolle der Integration von zwei Computersystemen spielen, um Medienbrüche zu reduzieren.
Beispielsweise gibt ein Benutzer persönliche Daten in eine mobile App ein. Die mobile App sendet diese Informationen an eine API, die die Informationen in ein Backend-System oder eine Datenbank überträgt. Die Daten sind dann für andere Computersysteme und Anwendungsfälle zugänglich.
Was ist der geschäftliche Wert der Digitalisierung?
Die Digitalisierung selbst hat keinen geschäftlichen Wert. Es bildet jedoch die Grundlage für Geschäftsfälle, bei denen die Daten genutzt werden. Mit anderen Worten, es ist der Wegbereiter, um Geschäftswert zu schaffen, der Daten benötigt.

Was ist Digitalisierung?

Digitalisierung bezieht sich auf das Aktivieren, Verbessern oder Transformieren von Geschäftsprozessen durch Nutzung digitaler Technologien (z. B. APIs) und digitalisierter Daten. Dies bedeutet, dass die Digitalisierung die Digitalisierung voraussetzt, wie im vorherigen Abschnitt beschrieben.
Ein Unternehmen stellt beispielsweise einen neuen Mitarbeiter ein, der ein Mobiltelefon mit Abonnement benötigt, um mit Kunden und seinem Team zu kommunizieren. Im Rahmen seines Onboarding muss der Mitarbeiter eine E-Mail an den Flottenmanager schreiben, der beide verwaltet. Der Flottenmanager sendet ein Fax mit den Informationen des Mitarbeiters an das Telekommunikationsunternehmen (Telekommunikationsunternehmen), um beide zu bestellen. Bei der Telekommunikationsfirma gibt ein Kundenvertreter die Informationen vom Fax in das System ein und startet den Auftragserfüllungsprozess. Nach einigen Tagen erhält der Flottenmanager das Telefon, ein Abonnement, jedoch ohne SIM-Karte. Der Flottenmanager wartet bis die SIM-Karte eintrifft und sendet alles an den Mitarbeiter. Nach zwei Wochen ist der Mitarbeiter bereit, mit seinem Team und seinen Kunden zu kommunizieren.
Was ist, wenn wir das Onboarding eines neuen Mitarbeiters digitalisieren? Wenn HR eine Person beschäftigt, wird ein HR-Prozess ausgelöst, der automatisch ein Mobiltelefon, ein Abonnement und eine SIM-Karte über das Telekommunikationsunternehmen bestellt. Die Bestellung löst automatisch den Auftragserfüllungsprozess aus. Das Telekommunikationsunternehmen sendet alles auf einmal an die Arbeitsplatzadresse des Mitarbeiters. Der Mitarbeiter wird bereits vom ersten Tag an sein funktionierendes Mobiltelefon tragen.
Zu diesem Zweck bot das Telekommunikationsunternehmen eine API an, um ein Mobiltelefon, ein Abonnement und eine SIM-Karte zu bestellen. Das Unternehmen hat die API in den HR-Onboarding-Prozess integriert und automatisch ausgelöst.

Was ist der geschäftliche Wert der Digitalisierung?

Der Geschäftswert dieses Digitalisierungsbeispiels besteht aus drei Werten:
Der Mitarbeiter ist produktiv und kann vom ersten Tag an Wert schaffen, weil er mit Kunden und seinem Team kommunizieren kann.
Der Flottenmanager wird automatisch über den neuen Mitarbeiter, das Mobiltelefon und das Abonnement informiert. Er kann sich darauf konzentrieren, seine Mitarbeiter zu unterstützen, anstatt zu übersetzen und per E-Mail in ein Fax zu versenden und Waren zu sammeln.
Das Telekommunikationsunternehmen reduziert die Kosten für den Auftragserfüllungsprozess. Der Kundenagent kann sich auf wertschöpfende Interaktionen mit dem Kunden konzentrieren und mehr Zeit in ein besseres Kundenerlebnis investieren.
Letztendlich wird ein Teil des Onboarding-Prozesses (Erhalt eines Mobiltelefons und eines Abonnements) verbessert und sogar transformiert. Insbesondere ist der Prozess automatisiert und reduziert den manuellen Aufwand vollständig.
Dies ist ein Beispiel für zwei Unternehmen, die digitale Technologien wie API nutzen, um Geschäftsprozesse zu verbessern oder vielmehr zu transformieren.

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Was ist ein Server – Hardware-Eigenschaften und Einsatzzwecke

Welche Hardware-Eigenschaften zeichnen einen Server aus? Happyware.com Worin unterscheidet er sich von einem normalen PC? Und wo liegen die Einsatzzwecke eines Servers? Im folgenden Artikel erhalten Sie darauf Antworten und erfahren, was das besondere an einem Server ist.

Ein Server ist ein Computer, der in einem Netzwerk Dienstleistungen oder Daten anbietet. Beispielsweise könnte ein Server auf Anfrage Internetseiten ausliefern oder die ihm übergebenen Informationen in einer Datenbank verstauen. Neben diesen typischen Einsatzgebieten als Web- und Datenbankserver kümmern sich Server unter anderem um den Versand von E-Mails, speichern als File-Server Dateien oder verraten in Form eines DNS-Servers, unter welcher IP-Adresse der Computer mit dem Namen thomas-krenn.com zu erreichen ist. Server können aber auch einfach nur auf Abruf ihre Rechenleistung anbieten.

Server – Gerät, Programm oder beides?

Die jeweiligen Dienstleistungen stellen auf dem Server passende Programme bereit, die man irritierenderweise ebenfalls als „Server“ bezeichnet. Internetseiten liefern beispielsweise Webserver aus, zu denen unter anderem Nginx oder der Apache Webserver gehören. Mailserver wie Postfix, Groupware-Server wie Microsoft Exchange regeln den E-Mail-Transport und weitere Aspekte der Kommunikation.

Wohin mit dem Server

Wer einen Server nicht in seinen eigenen Wänden („On premise“) aufstellen möchte, kann ihn bei entsprechenden Dienstleistern anmieten. Diese sogenannten Hoster betreiben eigene Rechenzentren, sorgen für möglichst geringe Ausfallzeiten und kümmern sich bei Bedarf auch um die Software. Um einen Server besser und effektiver auszunutzen, teilen sich dabei häufig mehrere Kunden einen Server. Beispielsweise könnte ein solcher Shared Server die Internetpräsenzen von verschiedenen Unternehmen ausliefern. Spezielle Software kann zudem mehrere komplette Computer auf einem Server nachbilden beziehungsweise simulieren (Virtualisierung). Diese virtuellen Server erscheinen für die Kunden wie reale Server, kosten aber in der Regel deutlich weniger pro Monat.

Unter „Colocation“ versteht man die Möglichkeit, Server nicht zu mieten, sondern selbst zu kaufen, sie aber bei einem Dienstleister im Rechenzentrum aufzustellen. So profitiert der Kunde von den Vorteilen des Rechenzentrums, wie schnelle Internet-Verbindung, Zugangskontrollen, Brandschutz und so weiter, hat aber weiterhin die volle Kontrolle über seine Server-Hardware.

Zur besseren Unterscheidung bezeichnet man einen echten Server beziehungsweise das physische Gerät als Bare Metal oder dedizierten (englisch dedicated) Server. Der letztgenannte Begriff ist allerdings wieder mehrdeutig: Dedicated Server heißen auch Computer, die nur einen einzigen, ganz bestimmten Dienst anbieten.

Verschärfte Anforderungen

Die Anforderungen an einen Server hängen maßgeblich von seinem Einsatzgebiet ab. Ein Webserver muss beispielsweise in der Lage sein, möglichst viele Anfragen gleichzeitig abzuarbeiten. Dient ein Server hingegen als Lagerstätte für Videos, muss er große Datenmengen möglichst schnell annehmen können. Soll ein Server die ihm anvertrauten Wetterdaten rechenintensiv aufbereiten, ist wiederum ein potenter Prozessor nötig.

Server laufen in der Regel jeden Tag rund um die Uhr. Fällt ein Server aus, hat dies schnell unangenehme Folgen. So kostet ein nicht mehr erreichbarer Onlineshop seinen Betreiber wertvolle Einnahmen. Die meisten Server müssen daher möglichst ausfallsicher und robust aufgebaut sein. Idealerweise sind die Bauteile aufeinander abgestimmt und von den Server-Herstellern ausgiebig getestet. Letztgenannte verbürgen sich im besten Fall nicht nur mit einem Zertifikat, sondern liefern auch noch besonders lange Ersatzteile.

Besonderheiten eines Servers

Server lassen sich allerdings auch aus handelsüblichen Hardware-Komponenten konstruieren. Hier muss man jedoch Abstriche in der Leistung und eine höhere Ausfallwahrscheinlichkeit in Kauf nehmen. Für kleine Unternehmen, Selbstständige oder private Zwecke reichen solche einfachen Server jedoch häufig aus. Einige Hardware-Hersteller bieten daher günstige kompakte Server an. Diese stecken meist in Miditower- oder noch kleineren Gehäusen, wie man sie etwa von Netzwerkspeichern (NAS) kennt. Bei Thomas-Krenn sind diese Tower-Systeme genau so sorgfältig getestet wie die Server, die speziell auf Rechenzentren zugeschnitten sind.

Eine Besonderheit sind kompakte passiv gekühlte Server. Auch bei diesen besteht das Innenleben hauptsächlich aus Komponenten, wie sie auch für Desktop-Computer eingesetzt werden. Durch die passive Kühlung benötigen sie jedoch keine mechanischen Bauteile wie Lüfter, die Gehäuse sind besser gegen Außeneinflüsse geschützt. Deshalb fallen diese Server auch seltener aus.

In der Regel jedoch kommen Server in standardisierten Gehäusen, die man in Regale, die sogenannten Racks, einschiebt. Auf diese Weise lassen sich weitere Server nachträglich ergänzen, die kompakte Bauweise spart Platz und defekte oder veraltete Einheiten lassen sich schneller austauschen. Ein Einschub ist dabei 44,45 Millimeter hoch (1 3/4 Zoll). Diese genormte Größe bezeichnet man auch als „Höheneinheit“, kurz HE (englisch „Rack Unit“, RU oder auch nur U). Je nach Ausstattung kann ein Server mehrere HE belegen. Thomas-Krenn bietet beispielsweise Rack-Server an, die bis zu 4 HE im Rack belegen.

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